Haarausfall während der Chemotherapie

Links zu Krebsinformationen und Selbsthilfeorganisationen

Kliniken dürfen sich nur dann zertifiziertes Krebszentrum nennen, wenn ihnen der TÜV technisch und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) inhaltlich ein gutes Zeugnis ausstellen. Zertifiziert werden
  • Onkologische Spitzenzentren (zusätzlicher Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer Therapiestrategien, werden speziell durch die deutsche Krebshilfe zertifiziert)
  • Onkologische Zentren (mehrere Tumorarten unter einem Dach)
  • Viszeralonkologische Zentren (Darm plus zusätzlich speziell für Bauchraum wie
  • Magen, Leber, Pankreas)
  • Organkrebszentren (auf ein Organ spezialisiert wie Darm, Brust, Ovarial, Haut, Lunge, Prostata)
  • Haupt-Kooperationspartner (Strahlentherapie, Pathologen, internistische Onkologen)
  • Praxen (Onkologische Schwerpunktpraxen aus Gastroenterologie, Urologie und Gynäkologie)
Die interdisziplinären Netzwerke der zertifizierten Zentren, bestehend aus klinikinternen und ambulanten Behandlungspartnern, sind auf der Webseite von OncoMap abgebildet. Hier können alle zertifizierten Zentren nach verschiedenen Kriterien gesucht und alle Details, die das Behandlungsnetzwerk betreffen, abgerufen werden. Die Seite wird ständig aktualisiert.

oncomap.de
Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Der Deutschen Krebsgesellschaft als das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum, gehören über 7.500 Krebs-Experten (Einzelmitglieder) in 24 verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, 16 Landeskrebsgesellschaften und 36 Förderer an. Mediziner und Naturwissenschaftler erforschen fachübergreifend die grundlegenden Mechanismen der Krebsentstehung, entwickeln neue Diagnosemethoden und Therapieformen und verbessern die Prävention und Nachsorte von Tumorerkrankten.

krebsgesellschaft.de

Deutsche Krebshilfe e. V.
Die Deutsche Krebshilfe wurde 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinische Nachsorge und psychosoziale Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

krebshilfe.de

Krebsliga Schweiz
Die Krebsliga Schweiz wurde 1910 gegründet und hat ihren Sitz in Bern. Sie ist eine nationale gemeinnützige Organisation, die gegen Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Die Krebsliga besteht aus 19 kantonalen und regionalen Ligen. Die Kernkompetenzen sind die individuelle Unterstützung, Beratung und psychosoziale Begleitung von Betroffenen und deren Angehörigen und die Entwicklung psychosozialer Programme für Fachpersonen. Daneben fördert die Krebsliga Schweiz finanzielle Forschungsprojekte zusammen mit der Stiftung Krebsforschung Schweiz.

krebsliga.ch

Krebshilfe  Österreich
„Die Not unserer Krebskranken wird immer größer, wir müssen etwas tun, um sie zu lindern. Könnten wir nicht zusammenkommen, um darüber zu sprechen?“ Am 17. Dezember 1910 kam es zur konstituierenden Sitzung der „k.u.k. Gesellschaft zur Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit“. Als einer der wichtigsten Punkte wurde eine „umfangreiche Aufklärungsarbeit über den Krebs im volkstümlichen Sinn“ erachtet und „die Not der Krebskranken zu lindern“. Am 20. Dezember 1910 wurde diese neue Gesellschaft der Polizei gemeldet – das war die Geburtsstunde der Österreichischen Krebshilfe. Heute betreibt die österreichische Krebshilfe 40 Beratungsstellen.

krebshilfe.net

Gesellschaft  für biologische Krebstherapien e.V.
Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Krebspatienten, Angehörigen und Therapeuten. Die GfBK hat sich zur wichtigsten bundesdeutschen Beratungsorganisation zu Fragen biologischer Heilweisen bei Krebserkrankungen entwickelt. Die Zentrale Beratungsstelle befindet sich in Heidelberg. Zusätzlich gibt es fünf regionale Beratungsstellen in Deutschland.

biokrebs.de

Psychoonkologie
Psychoonkologie ist ein interdisziplinär orientierter Ansatz mit dem Ziel verschiedene psychosoziale Aspekte in Entstehung, Behandlung und Verlauf einer Krebserkrankung im Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenalter wissenschaftlich zu untersuchen und die entsprechenden Erkenntnisse in die Versorgung und Betreuung der Patienten umzusetzen.  Für „Psychoonkologie“ wird auch der Begriff „psychosoziale Onkologie“ verwendet. Sie umfasst verschiedene Fachgebiete wie Medizin, Psychologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Soziologie etc. und setzt die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen (Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Sozialarbeiter, Kunsttherapeuten u.a.) voraus. Die Psychoonkologie steht für eine Integration einer psychosomatischen Sichtweise der Krebskrankheit in die Medizin.  Sie umfasst im Grunde alles außerhalb der medizinischen Versorgung.

pso-ag.de
dapo-ev.de

Psychosoziale Krebsberatungsstellen helfen bei vielen Fragen, vor denen Patienten und ihre Angehörigen stehen: Wie geht mein Leben jetzt weiter? Was hilft mir durch die Behandlungszeit? Auf welche Sozialleistungen habe ich Anspruch? Krebsberatungsstellen gibt es in Deutschland in vielen Städten. Der Krebsinformationsdienst bietet hier eine Suche nach Adressen. Alle aufgeführten Stellen beraten kostenlos oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag.

krebsinformationsdienst.de

Selbsthilfe

In Selbsthilfegruppen kommen Menschen mit einem gemeinsamen Problem zusammen, um mit vereinten Kräften etwas zu dessen Überwindung beizutragen. Basierend auf der Verantwortung des Menschen für sich selbst und entsteht sie immer dort, wo Menschen versuchen, ihre Lebensprobleme zu meistern. Das Ziel ist eine Veränderung ihrer persönlichen Lebensumstände und häufig auch ein Hineinwirken in ihr soziales und politisches Umfeld.

Selbsthilfe bedeutet
  • sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen
  • Eigenverantwortung zu übernehmen
  • gemeinsam mit anderen Betroffenen Probleme zu bewältigen
  • die praktischen Erfahrungen gleichfalls Betroffener (für sich) zu nutzen
  • eine Ergänzung zu professionellen Hilfsangeboten
  • einen wichtigen Bestandteil des Sozial- und Gesundheitssystems
diemutmacher.com
nakos.de

Angehörigen-Begleitung

Viele chronisch Kranke oder schwerkranke Menschen werden zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung betreut. Ein kleiner Teil der Pflege und Betreuung kann von der Spitex übernommen werden. Den Hauptteil leisten die Angehörigen selbst. Eine lange Präsenzzeit, teilweise rund um die Uhr, wird geleistet. Die eigenen Bedürfnisse werden zurückgestellt. Die Organisationen für betreuende Angehörige bieten Unterstützung, Begleitung und Beratung an. Die Grundhaltung, gemeinsam auf dem Weg sein dabei wachsen ohne zu zerbrechen. In gesprächen mit den betreuenden Angehörigen einzeln oder zusammen in der Familie wird nach Lösungen gesucht.

www.orbetan.ch – Gebiet deutsch sprechende Schweiz – Infobroschüre